Die Wiederentdeckung der Antike als großes kulturgeschichtliches Vorbild bestimmte die Zeit um 1800. Eine nicht zu überbietende Begeisterung für das Griechische erfasste alle Lebensbereiche. In der Kunst orientierte man sich in Thema und Gestaltung an den klassischen Werken. Vorreiter der Bewegung in Deutschland war Johann Joachim Winckelmann, der das Wort von der „edlen Einfalt und stillen Größe" der Griechen geprägt hatte. In diesen Qualitäten sah man den Ausweg und das Heilmittel gegen das als dekadent empfundene 18. Jahrhundert.

In der Architektur vollzog sich zu dieser Zeit der Umbruch von Einflüssen des Barocks zu denen der Aufklärung und des Rationalismus. An die Stelle komplizierter, bewegter Fassaden und Raumdurchdringungen traten einfache Grundformen, sparsame Gliederungen und Dekorationen. Es wurden insbesondere griechische und zum Teil auch ägyptische Stilelemente verwendet.

Programm 2018


So 08.04.18 | 11.00 Uhr
Zaki Al-Maboren
Ausstellung
"Tierra Caliente – Warme Erde"


Mi 11.04.18 | 20.00 Uhr
Vortrag
Karl Heinz und Ursula Arnold
"Unterwegs auf dem Radweg Berlin - Hameln"


Fr 13.04.18 | 20.00 Uhr
Konzert
Kerstin Blodig & Ian Melrose
"Kelpie"


Sa 21.04.18 | 20.00 Uhr
Konzert - ausverkauft -
sistergold
"Saxesse"


Sa 05.05.2018 | 20.00 Uhr
Konzert
Beleza Melancólica


Fr 25.05.2018 | 20.00 Uhr
Konzert
Sedaa
"Mongol meets Oriental"


So 27.05.2018 | 16.00 Uhr
Finisage und Vortrag
Zaki Al-Maboren
"Politische Positionen zeitgenössischer Kunst am Beispiel der documenta 14"


Di 29.05.2018 | 20.00 Uhr
Lesung
Uwe Janssen & Imre Grimm
"Zehn Jahre Ekstase"